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Unmöglich!? Homeoffice mit Kind - 5 Tipps, die es vereinfachen

Unmöglich!? Homeoffice mit Kind - 5 Tipps, die es vereinfachen

Maria Sattler

#homeofficemitkind #Hilfe! - Wie manage ich Homeoffice mit Kinderbetreuung?

Homeoffice mit Kind - Es scheint unmöglich! Deadlines sollen eingehalten werden, das Kind muss beschäftigt werden, und das jede halbe Stunde aufs Neue, und dann ist da noch Homeschooling. Achja! Den Haushalt gibt es ja auch noch!

Es trifft viele Eltern, auf einmal ist man zuhause nicht nur Hausfrau und Mutter, sondern auch noch Lehrkraft und Arbeitnehmer zur gleichen Zeit. Eine nie dagewesene Mammutaufgabe mit hohen Erwartungshaltungen an jede Rolle, die man sonst getrennt voneinander gut einnehmen konnte.

Mit diesen 5 Tipps wollen wir euch helfen die Überforderung zu senken, im Homeoffice effizienter zu arbeiten und generellen Stress zu reduzieren.


Tipp 1 - Effizientes Arbeiten durch Tools und Techniken

Nicht nur ein PC und eine Internetverbindung sind für das Arbeiten im Homeoffice essenziell, sondern auch ein passendes Kommunikations-Tool, welches Absprachen und Onlinebesprechungen mit Kollegen vereinfacht.

Wir empfehlen: Teams. Dies ist ein Gruppenchattool von Microsoft für Onlinemeetings und Teamarbeit. Videokonferenzen sind mit unbegrenzt vielen Teilnehmern möglich. Es ist zudem einfach zu bedienen und vernetzt sich automatisch mit anderen Microsoftanwendungen, wie zum Beispiel Outlook.

Ein großer Vorteil – In Videokonferenzen kann man den Hintergrund weichzeichnen. Chaos im Hintergrund, wie liegengelassenes Spielzeug der Kinder, fällt also nicht auf.

Stimmen die technischen Grundvoraussetzungen, kämpfen viele mit der Problematik sich über längere Zeit konzentrieren zu können. Ablenkungen lauern einfach überall!

Wichtig ist es, die passende Technik für sich selbst zu finden. Du brauchst Struktur und manchmal auch den nötigen Zeitdruck? Dann empfehlen wir dir die Pomodoro-Technik. Diese Selbstmanagementmethode integriert viele kleine Pausen in den Arbeitsablauf, in denen man sich zum Beispiel den Kindern widmen kann.

Und so funktioniert's:

  1. Man wählt sich eine Aufgabe aus und notiert was alles erledigt werden muss. Gut geeignet sind hier Routineaufgaben.
  2. Einen Wecker für 25 Minuten stellen und loslegen! – Am besten eine Eieruhr, das Smartphone geht aber auch.
  3. Sobald der Wecker klingelt, abhaken was erledigt werden konnte.
  4. Eine 5-minütige Pause – Zeit, um sich einen Kaffee zu holen und nach den Kindern zu schauen.
  5. Schritte 1 bis 4 nun 3-mal wiederholen.
  6. Eine längere Pause von 30 Minuten machen.

Für die besonders Handyaffinen unter euch gibt es auch Apps, die einen durch die Pomodoro-Technik führen.


Tipp 2 - So klappen 2 ganze Stunden in Ruhe und Konzentration!

Am besten konzentrieren kann man sich, wenn es ruhig ist. Und die ruhigste Zeit ist dann, wenn die Kinder schlafen. Also warum nicht genau dann arbeiten?

Geht zur Schlafenszeit der Kinder auch schlafen, und steht morgens 2 bis 3 Stunden vor ihnen auf. So kann man zwischen 6 und 8 Uhr morgens in einen Deepwork-Prozess einsteigen und hoch konzentriert arbeiten. Die in Tipp 1 beschriebene Pomodoro-Technik ist auch in dieser Zeit sehr gut anwendbar.

Natürlich kann man auch versuchen abends, nachdem die Kinder im Bett liegen, in einen hoch konzentrierten Arbeitsprozess einzusteigen, um 2 bis 3 Stunden besonders effektiv zu arbeiten.

Hier ist der Typ gefragt - vielen fällt es schwer abends noch Kräfte zu bündeln und sehnen sich mehr nach dem Sofa, andere können genau dann aus den Vollen schöpfen. Welcher Typ seid ihr?

Wenn ihr einen Partner oder Partnerin habt, der oder die auch im Homeoffice arbeitet, dann verschafft euch gegenseitig Luft zum Atmen bzw. Arbeiten. Macht am Vorabend einen Plan wer wann konzentriert arbeiten möchte und wer sich in der Zwischenzeit um die Kinder kümmert. Dies hilft ungemein sicherzustellen, dass wichtige Videokonferenzen ungestört verlaufen.


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Tipp 3 - neue Ideen die Kinder zu beschäftigen

Die größte Problematik:

-        Wie beschäftige ich die Kinder mal für eine längere Zeit?

-        Wie schaffe ich es, mich dabei selbst nicht zu beschäftigen?

-        Und wie schaffe ich es mich nicht wie eine „Rabenmutter“ zu fühlen?

Die Betreuung der Kinder vom Kindergarten bis zum Teenageralter ist wohl die schwierigste Herausforderung beim Homeoffice mit Kind. Kein Kind ist gleich, ob Einzelkind oder Geschwister, jedes Kind braucht eine unterschiedliche Art der Zuwendung.

Deshalb raten wir ganz allgemein: sich mit anderen Eltern in der gleichen Situation auszutauschen, um das vorhandene Repertoire mit neuen Ideen aufzufrischen.

Holt euch Ratschläge und Inspiration über Social Media. Unter dem Hashtag #homeofficemitkind auf Instagram, Twitter oder Facebook findet ihr ganz viele Ideen und Geschichten, wie andere Eltern mit der aktuellen Situation umgehen. Dabei entsteht ein Austausch über viele kreative Ideen, wie Kinder gut über längere Zeit beschäftigt sind.

Einen konkreten Tipp haben wir doch - Multiple Aufgaben stellen! Gebt euren Kindern Aufgaben, die weitere Aufgaben enthalten.

Beispielsweise puzzeln als Oster-Edition! - Am Vorabend ein Puzzle von circa 20 Teilen einzeln in Servietten verpacken und im ganzen Haus verstecken. Dann sollen die Kinder die Puzzleteile finden und zusammensetzten. Je nach Schwierigkeitsgrad des Puzzles und den Verstecken, sind die Kinder bestimmt eine ganze Stunde lang beschäftigt und kommen in der Zeit auf keine unsinnigen Gedanken.

Dann gibt es da noch - last but not least - den Medienjoker!

Ja am Handy, Tablet oder vor dem Fernseher sind Kinder gerne, sowie lange beschäftigt und vor allem ruhig. Es geht natürlich nicht, dass die Kinder stundenlang vor einem Bildschirm hocken, aber zwischendurch für eine halbe bis ganze Stunde ist das gut vertretbar.

Zudem haben viele Sender sich auf die aktuelle Situation eingestellt und die Anzahl an wissensvermittelnden Sendungen wie „Wissen macht Ah!“ und „Sendung mit der Maus“ angehoben. Es gibt auch eine vielfältige Auswahl an Podcasts für Kinder, die lehrreiche Inhalte vermitteln. Einfach mal googlen.

Überlegt euch gut, wann ihr den Medienjoker einsetzt. Wir empfehlen Onlinemeetings und Videokonferenzen.


Tipp 4 - Entzerre Rollenkonflikte!

Das Kind verlangt nach Aufmerksamkeit und in einer Minute findet eine wichtige Videokonferenz statt. Was nun? Die Mutter in dir will zum Kind, die Arbeitskollegin in dir möchte pünktlich und professionell an der Videokonferenz teilnehmen. Welche Rolle gewinnt den Konflikt? – Die Antwort: Keine!

Schenkt man dem Kind die gewünschte Aufmerksamkeit, hat man ein schlechtes Gewissen den Arbeitskollegen gegenüber. Nimmt man pünktlich an der Konferenz teil, fühlt man sich wie eine Rabenmutter.

Den Tipp, den wir euch an dieser Stelle geben, ist es zu versuchen gewisse Rollenkonflikte zu vermeiden bzw. zu entzerren. Und so geht’s!

Bei Kindern ab Grundschulalter kann man die Rollen „Mutter“ und „Arbeitnehmerin“ mit Kleidung sehr gut kommunizieren. Ein Beispiel: Ein Blazer, Sakko oder eine Jacke kann symbolisieren „ich bin gerade am Arbeiten“. Wenn du dann also den Blazer anhast, dann wissen deine Kinder, dass Mami gerade nicht gestört werden darf.

Kinder verstehen die Kommunikation und können sich eine gewisse Zeit auch daran halten. Dabei sollte man den Blazer ja nicht volle 8 Arbeitsstunden anhaben, sondern für wichtige Zeitabschnitte von 1  bis 2 Stunden für konzentriertes Arbeiten oder Videokonferenzen.

Ein ganz anderer und wichtiger Punkt, um Rollenkonflikte zu entzerren ist die aktuelle Situation, auch wenn das sehr sehr schwerfällt, zu akzeptieren. Es ist zu erwarten, dass man aufgrund der Coronapandemie einen Monat oder sogar länger im Homeoffice (mit Kind) verweilen muss.

Es ist es vollkommen ok, mal den Joker zu ziehen und die Kinder zeitweilig vor dem Fernseher zu „parken“, um für diese Zeit in Ruhe arbeiten zu können. Das Wichtigste dabei ist, dass man das schlechte Gewissen ablegt. Es bringt nichts, den Medienjoker einzusetzen, wenn man beim Arbeiten in Gedanken bei den Kindern ist. So gelingt konzentriertes Arbeiten leider nicht.

Also leg dein schlechtes Gewissen mal ab! Keine Sorge - du bist keine Rabenmutter!


Tipp 5 - Denk auch mal an Dich!

Selbstfürsorge ist wichtig! Damit meinen wir leider keine stundenlangen Bäder, sondern deine Grundversorgung. Bist du nicht fit, dann fehlen dir am Ende des Tages die notwendigen Kräfte.

Durchhaltevermögen ist gefragt! Homeoffice mit Kind ist kein Sprint, sondern ein Marathon.

Viel trinken ist dabei besonders wichtig! Durch den ganzen Stress kann es schon mal vorkommen, dass man vergisst das ein oder andere Glas Wasser zu trinken. Zum Beispiel sind Kopfschmerzen ein erstes Anzeichen für Dehydrierung. Wir sagen: Das lässt sich vermeiden!

Unser Tipp: Nehmt regelmäßig 200 Milliliter Flüssigkeit zu euch und stellt euch dafür am besten Erinnerungen im Handy oder nutzt Apps, die euch dabei helfen. Hier gibt es eine große Auswahl in den verschiedenen App Stores. Das Ziel sollten 2 Liter am Tag sein. Es hilft dem Körper Energie zu schöpfen und fokussiert zu bleiben.

Genauso wichtig ist das Frühstück – Nicht umsonst sagt man, dass das Frühstück die wichtigste Mahlzeit am Tag ist. Wenn der Körper mit dem Frühstück die richtige Energie bekommt, ist er tagsüber leistungsfähiger.


Wenn euch der ein oder andere Tipp weitergeholfen hat, dann teilt diesen Artikel auf euren Kanälen, damit andere Eltern in der gleichen Situation von den Tipps profitieren können.

Wir wünschen weiterhin tapferes Durchhaltevermögen!

Euer bankz-family Team


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