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Wissenswert! - Die wichtigsten Versicherungen für Familien

Wissenswert! - Die wichtigsten Versicherungen für Familien

Maria Sattler

Wissen was wichtig ist und welche Kosten Versicherungen mit sich bringen.

Wenn man Auto fährt, schnallt man sich an – natürlich! Dadurch sichert man sich ja schließlich ab, im Falle eines Unfalls unversehrt zu bleiben. Diese Entscheidung ist für uns so selbstverständlich wie atmen. Anders ist es beim Abschluss einer Versicherung. Obwohl Versicherungen im Prinzip wie ein Gurt im Auto funktionieren und uns vor Schaden bewahren, herrscht vor Abschluss meist Unsicherheit.

Der Berg an unterschiedlichsten Versicherungen: Vom Haus über die Brille bis hin zur Heirats-Rücktrittsversicherung, führt zu Verwirrung. Auch die gefühlte Undurchschaubarkeit der Verträge und nicht gut einschätzbaren Kosten führen zu Überforderung und Verunsicherung der Kunden. Zudem genießt die Versicherungsbranche auch nicht gerade den besten Ruf.

Doch trotz der Vorurteile gegenüber dieser Branche, sind Versicherungen wichtig und teils sogar unverzichtbar!

Deshalb bringen wir Licht ins Dunkel - Mit den nachfolgenden Abschnitten lotsen wir euch durch den Versicherungs-Dschungel, klären auf welche Versicherungen in welcher Lebenslage notwendig sind und mit welchen Kosten zu rechnen ist. Gerade für Familien haben wir elementare Infos parat.


Must-Haves - Diese Versicherungen sollte JEDER haben.

Die Krankenversicherung

Da Deutschland ein Sozialstaat ist, sind für Arbeitnehmer die Sozialversicherungen verpflichtend. Von diesen Sozialversicherungen nehmen wir die Krankenversicherung für euch genauer unter die Lupe, da hier für Familien mit Kindern nützliche Informationen versteckt sind.

Es gibt die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) und die private Krankenversicherung (PKV). Anhand von Familie Müller und Familie Mayer zeigen wir euch welche Regelungen für Familien interessant sind:

Die Familie Müller ist in der GKV versichert, da sowohl Benny als auch seine Frau Sarah in einem Angestelltenverhältnis sind. Die beiden haben auch gar nicht die Wahl sich privat zu versichern, da keiner von ihnen ein Brutto-Jahreseinkommen über 62.550 EURO erwirtschaftet. Hier gilt die Versicherungspflichtgrenze. Größer Vorteil: Der Arbeitgeber übernimmt die Hälfte der Beiträge und Tochter Lisa ist auch automatisch mitversichert.

Jan Mayer ist selbstständig als Steuerberater tätig und hat somit die Wahl sich in der GKV mitversichern zu lassen oder sich selbst privat zu versichern. Durch Jans Selbstständigkeit würde er die Beiträge der GKV im vollen Umfang selbst bezahlen müssen, das wären 14,6 % seines Brutto-Einkommens (hier um die 10.000 € im Jahr). Zwar wäre seine Frau Isabelle, sowie die beiden Kinder Tom und Julia ohne weitere Kosten mitversichert, doch bei seinem hohen Einkommen wäre das auch entsprechend hoher Versicherungsbeitrag. In der PKV genießt Jan keinen Familienvorteil, sowohl Isabelle als auch Tom und Julia brauchen jeweils eine eigenen Versicherungsvertrag. Doch in der PKV ist der Beitragssatz nicht vom Einkommen, sondern den Personendaten und den gewünschten Leistungen anhängig. Die Familie Mayer entschließt sich deshalb dazu sich privat zu versichern.

Obwohl die Kosten auf der Seite von Familie Mayer deutlich höher sind als auf der Seite von Familie Müller, sind die Kosten für Jan Mayer trotzdem noch geringer als in der GKV.

Nice to know: Würde Isabelle Mayer halbtags arbeiten, so wie Sarah Müller, dann könnte sie sich gesetzlich versichern lassen. Der gesetzliche Beitrag wäre niedriger als der jetzige Beitrag in der privaten Krankenkasse.

Die Krankenversicherung hat es nicht nur in die „Must-haves“ der wichtigsten Versicherungen geschafft, weil sie Pflicht in Deutschland ist, sondern auch weil die richtige Wahl Kostenvorteile mit sich bringen kann. Die nachfolgenden Versicherungen der Kategorie „Must-haves“ sind nicht gesetzlich vorgeschrieben, in unseren Augen aber unerlässlich für Familien. Hier gilt der Leitsatz: „Existenzielles schützen!“- Am Beispiel von den zwei Familienvätern Benny und Jan werden wir euch diese Versicherungen vorstellen.


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Die Privathaftpflicht

Der Gesamtverbands der deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (kurz: GDV) hat festgestellt, dass 83 % der Deutschen eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen haben. Klingt doch ganz ordentlich, oder? – Nicht wenn man bedenkt wie wichtig diese Versicherung ist und dass wirklich jeder eine haben sollte.

Denn wer in Deutschland anderen einen Schaden zufügt, haftet mit seinem gesamten Vermögen für diesen Schaden. Zudem gibt es auch keine Obergrenze bei Schadensersatzansprüchen. Im schlimmsten Fall geht dieser in die Millionenhöhe. In einem solchen Fall ist eine Haftpflichtversicherung im wahrsten Sinne des Wortes Gold wert. Denn wer hat schon ein millionenschweres Konto, um einen solchen Anspruch zu bedienen?

Gerade für Familien ist eine Haftpflichtversicherung elementar. Kinder können die Konsequenzen ihres Handelns oftmals nicht abschätzen. Hier ein Beispiel:

Worst-Case Szenario: Die kleine Lisa Müller (4) kommt auf die Gedanken im Gemeinschaftsgarten mit Streichhölzern zu spielen, und lässt nicht nur das Gartenhäuschen, sondern gleich den Nachbarsgarten und das Nachbarshaus mit in Flammen aufgehen. Gut, dass Benny und Sarah eine Haftpflichtversicherung haben, die hier greift!

Eltern haften bei Kindern unter 7 Jahren, wenn sie ihre Aufsichtspflicht verletzt haben. Ein anderes Szenario: Lisa rennt unachtsam über eine Straße. Ein Auto muss ausweichen und fährt deshalb gegen einen Baum. Die Versicherung von Lisas Eltern, Benny und Sarah, haftet nur dann, wenn die beiden ihre Aufsichtspflicht verletzt hätten. Angenommen die beiden haben diese nicht verletzt, dann müssen sie auch nicht haften. In diesem Fall müsste der Fahrer des Wagens für seinen Blechschaden selbst aufkommen bzw. seine Haftpflichtversicherung.

Unser Tipp: Schließt eine Haftpflichtversicherung ab, die diesen Fall aus der Sicht des Fahrers auch mit abdeckt!

Tatsächlich sind die Kosten für eine Haftpflichtversicherung für ihre Bedeutsamkeit überraschend günstig. Tarife gibt es ab 50 € in Jahr, welche verursachte Schäden der ganzen Familie bis zu einem Millionenbetrag abdecken.

Gebäude- und Hausratsversicherung

Wer eine Immobilie besitzt, sollte diese definitiv auch versichern. Auch hier schützt die Versicherung das Existenzielle, das Vermögen bzw. die Immobilie.

Bei Gebäudeversicherungen sind Schäden durch Feuer, Blitzschlag, Sturm und Hagel im Regelfall mit abgesichert. Was häufig erst in einer Erweiterung des Versicherungspaketes mitversichert wird, sind Schäden durch Hochwasser. Wer also einen Keller besitzt in einem durch Hochwasser gefährdeten Gebiet wohnt, der sollte sich überlegen eine zusätzliche Versicherung bei Naturgefahren abzuschließen. Je nach Umfang kann man mit jährlichen Beiträgen ab 100 € rechnen.

Damit sind alle Schäden, die am Gebäude selbst entstehen können, weitestgehend abgedeckt. Doch was ist mit dem Hab und Gut im Haus? Dafür braucht es noch eine separate Hausratsversicherung.

Eine Hausratsversicherung schützt das Inventar einer Wohnung. Hierzu zählt die Küche, der Fernseher, der Teppich, die Fahrräder… einfach alles, was sich im Haus bzw. der Wohnung befindet. Die Versicherung greift in den ähnlichen Fällen wie die Gebäudeversicherung und zusätzlich bei Einbruch und Diebstahl. Wer also teure Gegenstände beherbergt und sein Inventar im Fall eines Brandes nicht so einfach aus eigener Tasche ersetzen kann, sollte über eine Hausratsversicherung nachdenken. Je nach Wohnfläche fallen Beiträge zw. 50-150 € jährlich an.

Die KFZ-Versicherung

Das liebste Spielzeug der Deutschen ist das Auto. Wer ein Auto fährt, muss dieses auch versichern. Ist ein Auto im Straßenverkehr nicht versichert, drohen hohe Bußgelder!

Im Vergleich zu den eben vorgestellten Versicherungen, ist die fürs Auto vergleichbar teuer. Je nach Marke, Modell, Zustand des Autos, Versicherungsumfang und Schadensfreiheit, zahlt man schnell 400 – 1.000 € in Jahr für sein Auto. Ein Mittelklasse-Wagen mit Teilkasko liegt ungefähr bei 500 – 700 €.


Für Familien empfehlenswert

Nachdem wir das Vermögen abgesichert haben, geht es in der Rubrik „Empfehlenswert“ um die Absicherung des Einkommens, in Fällen von Krankheiten oder dem Todesfall.

Das Einkommen eines Menschen spiegelt seine finanzielle Sicherheit wider. Es ist abhängig von der Fähigkeit zu Arbeiten. Folglich ist unsere Gesundheit unser Kapital für finanzielle Sicherheit. Wenn man bedenkt wie viele Jahre wir damit verbringen zu Arbeiten und Einkommen zu erwirtschaften, ist unsere Arbeitskraft Millionen wert. Ein guter Grund diese abzusichern!

Die Risikolebensversicherung

Ja - das Thema Tod ist unangenehm und man beschäftigt sich damit nicht gerne. Nichtsdestotrotz ist es sinnvoll Entscheidungen über Absicherungen im Todesfall zu treffen. Besonders wichtig ist diese Versicherung bei Familien, in der ein Elternteil als Hauptverdiener fungiert.

Eine Risikolebensversicherung sichert das Einkommen eines Elternteils für die Hinterbleibenden ab, sollte derjenige frühzeitig sterben. Im Fall von Jan Mayer, dem Steuerberater mit 4.000 netto, ist der Abschluss dieser Versicherung sehr interessant. Sollte Jan z.B. bei einem Autounfall sterben, dann könnte Isabelle Mayer durch Zahlungen der Risikolebensversicherung weiterhin das Haus abbezahlen, die Ausbildungen der Kinder sichern und die Lebenserhaltungskosten abdecken.

Auch bei Familie Müller ist der Abschluss einer Risikolebensversicherung für Benny nicht verkehrt. Obwohl Sarah ein eigenes Einkommen hat, trägt das Gehalt von Benny doch einen sehr hohen Beitrag zum Gesamteinkommen bei.

Früh abschließen lohnt sich: Je jünger und gesünder man bei Abschluss des Vertrags ist, desto geringer fallen die jährlichen Beiträge aus. Schon unter 100 € jährlich lassen sich Risikolebensversicherungen abschließen.

Die Berufsunfähigkeitsversicherung - Auch die "BU"

Angenommen Jan Mayer hätte den Autounfall im vorherigen Beispiel überlebt, sein Gesundheitszustand lässt es dennoch nicht zu, dass er dauerhaft seinen Beruf als Steuerberater ausüben kann. Ob es sich bei der Erkrankung, die zur Berufsunfähigkeit führt, um eine physische oder psychische Erkrankung handelt ist dabei unwichtig. Jan wäre jetzt also berufsunfähig. Was nun?

Jan bekommt die Berufsunfähigkeits-Rente ausbezahlt, die vorher vertraglich festgelegt wurde. Gezahlt wird die Rente bis zum vereinbarten Zeitpunkt, meist bis zum Rentenalter, da ab hier die Altersrente bezahlt wird.

Empfehlenswert ist es eine BU-Rente zu bestimmen, die mind. 60% des letzten Nettoeinkommens beträgt. Auch hier lohnt es sich frühzeitig eine Versicherung abzuschließen, denn die Beiträge richten sich u.a. nach dem Alter. Zu den anderen Kriterien, die die Höhe bestimmen, gehören die Laufzeit, Rentenhöhe, Beruf, Vorerkrankungen und der aktuelle Gesundheitszustand.

Die Berufsunfähigkeitsversicherung zählt zu den teureren Versuchungen in unserer Sammlung. Es geht hier schließlich auch um hohe Summen. Und berufsunfähig zu werden ist gar nicht mal so unwahrscheinlich. Jeder vierte Arbeitnehmer in Deutschland wird vor dem Rentenalter berufsunfähig. Dabei sind in den meisten Fällen psychische Erkrankungen der Auslöser. Das heißt es kann jeden treffen, nicht nur Arbeitnehmer mit physisch anspruchsvollen Jobs, sondern vor allem auch solche mit stressreichen Jobs mit hoher psychischer Belastung.

In unserem Beispiel müsste Jan etwa 90 € und Benny 65 € monatlich bezahlen um im Fall der Berufsunfähigkeit ausreichend abgesichert zu sein.

Hier noch ein Tipp! -Wenn ihr eine BU abschließt, dann achtet darauf, dass ihr eine Verweisung in einen ähnlichen Beruf ausschließt. Denn dann könnte der Versicherer die BU-Rente u.a. verweigern, wenn man mit seinen Erfahrungen in gleichwertige Tätigkeiten arbeiten könnte.

Auch noch interessant!Berufsunfähig ist nicht gelichzusetzen mit arbeitsunfähig. Wenn man Rente aufgrund einer BU bezieht, heißt das nicht, dass man nicht wieder arbeiten gehen darf. Wenn Jan durch seine Erkrankung nicht mehr als Steuerberater tätig sein könnte, aber in der Lage wäre als Influencer einen erfolgreichen Bastel-Blog zu betreiben, dann verliert er nicht automatisch seine Rentenansprüche. Wenn er z.B. monatlich mit seinem Bastel-Blog 1.000 € erwirtschaften würde, hätte das keine Auswirkung auf die Höhe seiner BU-Rente.

Die Krankentagegeldversicherung

Auch bei einem Krankheitszustand, der nicht dauerhaft, aber trotzdem lange anhält, sollte man sich gut absichern.

Wenn man bis zu 6 Wochen krank ist, hat man Anspruch auf eine Lohnfortzahlung vom Arbeitgeber. Danach zahlt die gesetzliche Krankenkasse einen Großteil des ursprünglichen Gehalts weiter. Allerdings zeitlich auf 78 Wochen begrenzt. Das entspricht knapp 20 Monaten oder auch etwas mehr als 1,5 Jahre.

Da ist man schon eine ziemlich lange Zeit abgedeckt! Warum könnte die Krankentagegeldversicherung trotzdem sinnvoll sein?

Zunächst einmal: Nachdem diese 1,5 Jahre abgelaufen sind, zahlt ohne Versicherung niemand mehr, also weder der Arbeitgeber noch die Krankenkasse. Wenn man über 2 Jahre krankgeschrieben ist, wie es z.B. bei einer Krebserkrankung der Fall sein könnte, greift auch keine Berufsunfähigkeitsversicherung, sobald eine Heilung wahrscheinlich ist.

Zweiter Grund: In der Zeit der 78 Wochen zahlt die gesetzliche Krankenversicherung ein Krankengeld bis maximal 90 € pro Tag aus.  Das sind maximal im Monat (30 Tage) gerechnet keine 3.000 € im Monat. Für Erwerbstätige mit hohem Einkommen nicht ausreichend, um ihrem Lebensstandard zu erhalten.  Die Familie Müller muss sich mit 2.200 € monatlichem Krankengeld aus der GKV für Benny überlegen, ob eine Krankentagegeldversicherung sinnvoll wäre. Zwar verdient Sarah ja auch noch etwas dazu, doch es fehlen trotzdem 500 € im Monat. Je länger eine Erkankung anhält, desto kritischer wird es die weggebrochenen 500 € zu tragen.

Die Familie von Jan Mayer würde mit 90 € pro Tag nicht besonders weit kommen. Hier wäre sogar eine Lücke von mehr als 1.000 € monatlich vorhanden. Nicht nur wegen der großen Lücke bei Großverdienern ist eine Krankentagegeldversicherung für die Familie Mayer wichtig. Dadurch, dass sie privat krankenversichert sind, erhält Jan ohne diese Versicherung bei längerer Krankheit gar keine Zahlungen.

Je nach Lückenschließung können Versicherungen schon ab 6 € monatlich abgeschlossen werden. Im Fall von Jan ist aber mit einem Beitrag von ca. 55 € oder mehr zu rechnen.

Die Kinder-Invaliditätsversicherung

Die Kinder-Invaliditätsversicherung ist quasi eine BU für Kinder. Wir haben anfänglich erläutert, dass unsere Arbeitskraft insgesamt Millionen wert ist und ohne Arbeitsfähigkeit die finanzielle Sicherheit des Lebensunterhalts wegbrechen kann. Nun sind Kinder aber keine Arbeiter. Warum also dann eine BU für Kinder abschließen?

Wenn ein Kind invalide wird, d.h. einen Behinderungsgrad ausweist, der höher als 50 ist, dann kommen viele Kosten auf die Eltern zu. Möglicherweise muss die Wohnung barrierefrei umgebaut werden oder die Krankenkasse übernimmt nicht alle Medikamente und Therapiekosten. Das kann teuer werden.

Diese Kosten werden dann nicht direkt durch die Kinder-Invaliditätsversicherung übernommen, sondern es erfolgt die Zahlung einer Rente, bzw. einer Einmalzahlung, ähnlich wie bei anderen Versicherungen. Anders als bei einer Unfallversicherung greift die Invaliditätsversicherung nicht nur bei einem Unfall. Sie greift auch dann, wenn das Kind aufgrund einer Krankheit invalide wird. Dabei geht es nicht nur um Krankheiten, die einen Rollstuhl voraussetzen, sondern auch geistige Behinderungen. Ebenso können Epilepsie oder Diabetes solche Krankheiten sein.

Es ist sinnvoll eine Rente ab mindestens 1.000 € festzulegen, die bei Eintritt ein Leben lang ausgezahlt wird. Die Dauer der Beitragszahlungen sollte bis zum 25. Lebensjahr gehen. Danach können manche Invaliditäts-Versicherungen dann auch in eine BU umgewandelt werden.

Kostentechnisch liegt die Kinder-Invaliditätsversicherung bei ca. 25 € monatlich beim ersten Kind. Jedes weitere Kind erhält meist einen günstigeren Beitrag.


Gesamtkosten der Versicherungen

Schauen wir doch nochmal auf die beiden Familien Müller und Mayer. Wer hat sich für welche Versicherung entschieden und welche Kosten kommen auf?

Familie Müller zahlt jährlich 2.405 € für ihre Versicherungen und liegen damit gut im Durschnitt der Deutschen. Laut GDV (Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft e.V.) zahlen wir Deutsche jährlich durchschnittlich 2.371 € für Versicherungen.

Familie Mayer liegt mit jährlichen Zahlungen von 3.924 € deutlich über diesem Durchschnitt. Jan liegt mit seinem Nettoeinkommen ebenfalls über dem deutschen Einkommensdurchschnitt. Wer mehr besitzt kann auch mehr verlieren. Die Absicherung von höheren Renten oder Vermögenwerten bringt auch höhere Beiträge mit sich. Als Faustregel gilt, dass man nicht mehr als 10% seines Nettoeinkommens für Versicherungen ausgeben sollte. Legt man diese Regel zugrunde, dann liegt auch Familie Mayer noch in einem gut vertretbaren Bereich.


Das solltet ihr euch unbedingt merken:

Zusammengefasst solltet ihr zwei wichtige Regeln aus diesem Blogartikel mitnehmen:

  • Existenzielles Absichern! – Alles was im schlimmsten Szenario euren Ruin bedeuten könnte, sollte von Versicherungen abgedeckt sein.
  • Einkommen Absichern! – Wenn ihr nicht mehr in der Lage seid zu arbeiten, dann sollte trotzdem ein gewisses Einkommen garantiert sein, um euren Lebensstandard zu erhalten. Dabei solltet ihr auch die Kosten für die Ausbildung der Kinder im Blick behalten.

Einen letzten Tipp möchten wir euch zum Schluss noch mit auf den Weg geben:

Versicherungen vergleichen! – Nicht nur was die Tarifkosten betrifft, sondern auch die Leistungen. Hier kann nicht nur Geld gespart werden, sondern auch das beste Preis-Leistungsverhältnis für eure individuellen Bedürfnisse entdeckt werden. Verlockende Familien-Gesamtpakete mit niedlichen Namen wie „Biene-Maja“ sollten ganz genau untersucht werden.


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Ihr wollt über einzelne Versicherungen mehr Infos? Oder von uns Tipps für den nächsten Vertragsabschluss einer Versicherung erhalten? – Kein Problem!

Schreibt uns einfach in die Kommentare welches Versicherungsthema wir für euch genauer unter die Lupe nehmen sollen.

Eurer bankz-family Team